Musik tut gut -

und Musik hören auch. Das kann man mit Recht vom Kirchenkonzert schreiben, das am Samstag (28.07.18)  die Gondelsheimer evangelische Kirche mit Tönen und Menschen füllte. Der Projektchor, groß wie nie und gut besetzt mit Frauen- und Männer-Stimmen konzertierte unter Leitung von Elke Segura Schmitz mit einem Programm, das vom traditionellen Audite Silete des Michael Praetorius bis zum zeitgenössischen Lied reichte und geographisch (fast) die ganze Welt abdeckte, vom amerikanischen Gospel bis zum hebräischen Volkslied.

Ein musikalischer Höhepunkt war sicherlich die Stücke aus der Misa Criolla des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez, eines der bekanntesten Werke christlicher Musik aus Lateinamerika. Hier wurde der Chor durch die Solisten Luis und Claudio Segura Schmitz angeführt und von der Combo Los del Molino begleitet.

Die Combo steuerte auch zwei Solostücke zum, Programm bei, ebenso wie Pianist Rainer Koppenhöfer, der die südamerikanischen Rhythmen durch Klaviersonaten von Haydn und Beethoven ergänzte.

Dass das Musikzieren und insbesondere das Singen Spaß macht und gut tut, das war deutlich zu spüren und zu hören. Wundervoll, was Dirigentin Elke Segura Schmitz in den wenigen Wochen der Proben mit dem Chor erreicht hat. Und wundervoll, welches Engagement die Sängerinnen und Sänger des Chores an den Tag legten. Dafür bedankte sich Chorobfrau Gabi Huber am Ende bei allen Beteiligten.

Den zahlreichen Besuchern hat es gefallen, und da der Chor im Anschluss an das Konzert für das leibliche Wohl vorgesorgt hatte, blieben viele noch lange bei angeregter Unterhaltung und gemütlichem Beieinandersein auf den sommerlich warmen Stufen der Kirchentreppe.

Blumengeschmücktes Kreuz "Ostersonntag"

 

Hinter Konfis, Teamerin und Pfarrer liegt ein anstrengendes, aber schönes Wochenende: Gemeinsam mit den Konfis aus Jöhlingen und Wössingen waren wir in der Aschenhütte hinter Bad Herrenalb vom 23.01. bis 25.01.18 auf Konfi-Fahrt.

 

Hinter Konfis, Teamerin und Pfarrer liegt ein anstrengendes, aber schönes Wochenende: Gemeinsam mit den Konfis aus Jöhlingen und Wössingen waren wir in der Aschenhütte hinter Bad Herrenalb auf Konfi-Fahrt.

Die Stunden und Tage gingen schnell herum - mit Spielen (durchaus auch matschiger Art), thematischer Arbeit, Gottesdienst, Abendmahl, nächtlichen Spaziergängen in der frischen Schwarzwaldluft und natürlich auch dem "ewigen" Wettbewerb zwischen Betreuenden und Betreuten um die Frage, wann, wo und in welcher Belegung die Nacht"ruhe" in den Zimmern wohl zu verbringen ist.

Es hat Spaß gemacht!

Pfarrerin Tomaides und ihr Team hatten extra unseretwegen ihre Freizeit auf den Januar verlegt, so dass wir gemeinsam fahren konnten und unsere Gemeinde davon profitieren konnte, dass die Wössinger Gemeinde durch ihre gute Konfirmandenarbeit über ein funktionierendes Konfi-Team verfügt, das auch für uns die Erfüllung der Aufsichtspflicht gewährleistete. Ohne dieses selbstlose Entgegenkommen unserer Regio-Nachbarn hätten wir in diesem Jahr keine Konfi-Fahrt durchführen können.

Im nächsten Jahr wird das sicherlich schon besser aussehen, denn ich hoffe, dass es nach und nach möglich sein wird, aus den Konfi-Jahrgängen heraus Jugendliche zu gewinnen, die Lust haben, selbst Konfi-Teamer zu werden.

Im Gottesdienst am kommenden Sonntag haben Sie Gelegenheit, am Thema der Konfi-Fahrt ein wenig teilzuhaben: Es ging um die zehn Gebote - und diese werden, angereichert durch einige Produkte der Konfis, auch Thema des Gottesdienstes am nächsten Sonntag sein.

Sie sind herzlich eingeladen, dieses wichtige, aber im Gottesdienst doch recht selten thematisierte Stück des Alten Testaments, zu hören und zu bedenken.

Voller Menschen und Musik - so präsentierte sich die Kirche beim musikalische Gottesdienst zum ersten Advent 2017.

Mit dem Kirchen- und Projektchor,

den Kinder- und Jugendchor (beide unter Leitung von Elke Segura-Schmitz),

den Gondelsheimer Musikverein (unter Leitung von David Haß) und Rainer Koppenhöfer als Organisten und Pianisten zusammen.

Was die SängerInnen und MusikerInnen auf die Beine gestellt hatten, war nicht nur ein überaus schöner Einstieg ins neue Kirchenjahr, sondern auch ein Erlebnis der Gemeinschaft und der Freude, das Kirchenbesucher und Aktive verband und im anschließenden Kirchencafe seine Vertiefung fand.

Der Kirchenchor mit seinen Obleuten Gaby Huber und Karl Dieterle hat hier schon eine Tradition auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann.

 

Die Konfis waren in Bretten beim KonfiCup des Kirchenbezirks. Zum Sieg hat es nicht gereicht, aber gekämpft haben wir (die Konfis läuferisch und ich stimmlich) recht heldenhaft. Und Spaß hat es auch gemacht.

 

Der Kirchengemeinderat war in Prag - mit Pfarrer Nasarek, den Sie sicher noch aus der Vakanzzeit in guter Erinnerung haben. Hier der Bericht unseres Vorsitzenden, Herrn Vollmer:

Warum Prag? Vor einem Jahr hatte uns Horst Nasarek, unser Pfarramtsvertreter in der abgelaufenen Vakanzzeit gefragt: "Fahrt ihr mit mir nach Prag?" Wir wagten es und wir gewannen ein großes Erleben und ein großes Geschenk.

Prag ist nicht bloß die Hauptstadt eines kleinen Nachbarlandes. Prag schenkte uns ein wunderbares Herbstwetter und Kultur im Übermaß. Prag ist eine vitale Stadt, die im 2. Weltkrieg nicht ausgebombt wurde. Deswegen ist dort ein Schmelztiegel der Kulturen zu sehen aus über 1000 Jahren, wie man es in keiner deutschen Stadt so sehen kann.

Romanische und gotische Kirchen, Paläste und Kirchen und Privathäuser aus Renaissance und Barockzeit und eine unbeschreibliche Vielfalt an Bürgerhäusern, Theatern, Bahnhöfen und Cafes aus der Zeit um 1900, also der Zeit des Jugendstils. Cafes wie das „Cafe Imperial“. Welch ein Genuss, in ein solches Cafe zu gehen; zu warten bis einem ein Platz zugewiesen wird und dann zum Beispiel eine dicksämige, heiße Schokolade zu schlürfen und einen lauwarmen, böhmischen Apfelstrudel zu essen. Hmmm...

Aber neben allen Pausen und allem Schmausen mit Gulasch und Knödeln und böhmischem Bier hatte unser Ausflugsleiter Horst Nasarek viele Ansichten, Aussichten und Wege gesetzt, die wir per Metro, Trambahn und guten Füßen erreichten, erstiegen, bis uns manchmal fast diese drohten, abzufallen.

Das jüdische Viertel Josefov mit dem alten jüdischen Friedhof, der Pinkas- und der Maiselsynagoge, der Altneusynagoge und der wunderbar verzaubernd ausgemalten Spanischen Synagoge, in der wir auch am Freitagabend an der Feier zum Sabbatbeginn teilnahmen. Am Samstag der Gang über den neuen jüdischen Friedhof, mit einer Lesung am Grab des großen Franz Kafka.

Natürlich waren wir auch auf dem Burgberg Hradschin und im Veitsdom und diskutierten über die gotische Baukunst der Parler-Familie und die unterschiedlichen Prager Fensterstürze.

Das "Vaterland" im tschechischen Kontext wurde uns verständlicher auf dem Vysehrad-Friedhof mit den Gräbern seiner Nationalheroen Dvorak, Smetana und Co. Was für eine Grabkultur bei Christen und Juden im ausgehenden 19. Jahrhundert! Einen überwältigenden Eindruck machte die im Jugendstil ausgemalte Kirche St. Peter und Paul auf dem Vysehrad-Hügel hoch über der Moldau. Dort erläuterte Horst Nasarek uns auch die Christianisierung des böhmischen Landes durch die byzantinischen Mönche Kyrill und Method, was mir die Position der tschechischen Kirche zwischen Rom und Ostkirche, zwischen Slawentum und Mitteleuropa heute verständlicher macht.

Aber auch die Auseinandersetzung mit einem katholischen Gottesdienst in der Maria Schnee Kirche und der sonntagmorgendliche Gottesdienst in der hussitischen St. Niklas Kirche waren Erfahrungen auf unseren Gängen durch Prag.      Jan Hus war ein böhmischer Vorläufer der protestantischen Bewegung; er wurde 1415 auf dem Konzil in Konstanz als Ketzer verurteilt, "weil er die Bibel höher stellte als das Wort des Papstes. Und er wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, um ihm die Auferstehung am Jüngsten Tag zu verweigern und um eine Wallfahrtsstätte der Hussiten zu verhindern", so Horst Nasarek.

Kein Bein, kein Herz ging zu Bruch, kein Gelbeutel kam abhanden. Wir haben das gute Wetter in Prag gelassen und fuhren begeistert, beflügelt nach Hause. Eine gemeinsame Reise ist vielleicht anstrengend, aber mit der Leitung von Horst Nasarek war es eine wunderbare Sache, so viel über eine Stadt, die Geschichte und die Menschen im Zusammenhang zu erfahren.

Karl Vollmer

 

Willkommen und Aufwiedersehen

Am Sonntag, den 24.09.17  wurde der  Gottesdienst dazu genutzt -  unserer (wirklich nur in Anführungszeichen) "alten" Leiterin Frau Morstadt auch im Kreise der "Sonntagsgemeinde" Dankeschön zu sagen und sie mit herzlichen Segenswünschen an ihre neue Wirkungsstätte in Rastatt gehen zu lassen. Der Dank des Kirchengemeinderates galt auch Frau Kleffmann, der neuen Leitung, die sich schon engagiert eingearbeitet hat. Auch ihr sprachen Frau Huber, Frau Martin und Herr Mohr im Namen von Kirchengemeinde und Kirchengemeinderat Dank für ihren Einsatz und beste Wünsche für ihren Dienst aus.

10 Jahre Seniorenheim Schlossblick

Am Sonntag, den 24.09.17  feierte das Seniorenheim Schlossblick sein 10-jähriges Jubiläum, und ein kleiner Chor aus unserem Kindergarten (der auch sonst ab und an die Senioren besucht) überbrachte unter Leitung von Frau Feurer und Frau Weiland herzliche musikalische Grüße an Bewohner und Personal. Bewegungslieder, Fingerspiel, Begrüßung und Segen brachten die Generationen in Kontakt, und neben der Lebendigkeit der Kindern gab es als Mitbringsel auch frische Äpfel für die Bewohner des Schlossblicks.

 

Gottesdienst im Grünen am Waldsportplatz Büchig

Am letzten Julisonntag fand der (inzwischen schon traditionelle) Gottesdienst im Grünen in Büchig statt.

Zahlreiche katholische und evangelische MitbrügerInnen aus Büchig und Umgebung hatten sich bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, um im Gottesdienst "Brot des Lebens" (so das Motiv des Predigttextes) zu bedenken und zu empfangen:

Das, was man zum Leben braucht (und nicht essen kann): Gemeinschaft, Bescheidenheit, Nächstenliebe, aber auch den guten und schönen Rahmen der Welt (exemplarisch im Büchiger Wald zu bestaunen) und Freude und Harmonie (exemplarisch im Hören auf den Büchiger Musikverein zu bestaunen).

Nach dem Gottesdienst kam dann natürlich das leibliche Wohl zu seinem Recht.

Unser sehr herzlicher Dank gilt dem Musikverein Büchig unter Dirigent Armin Westermann, Prädikant Volker Geisel für seine Predigt und allen, die durch tätige Mithilfe zum Gelingen dieses schönen Sonntagmorgens beigetragen haben.